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Profiliga
Die kommerzielle Pilotenlizenz

Spätestens mit Beginn der letzten Phase wird es leicht unübersichtlich, was eure Lizenzen und Berechtigungen angeht. Denn für vergleichsweise wenig Stunden (siehe CPL), gibt es mehrere neue Berechtigungen und eine neue Lizenz. Damit verbunden ist auch ein Wechsel von der zugehörigen Landesluftfahrtbehörde zum LBA.

Kein Angst! Was wie wann wohin geschickt werden muss, erklärt euch zum richtigen Zeitpunkt auch unser Team. Ansonsten könnt ihr natürlich auch unsere Alumni fragen, wie es bei ihnen gelaufen ist.

Wenn das bürokratische erledigt ist, ist es dann endlich so weit! Ihr haltet eure CPL in den Händen! Zusammen mit den Berechtigungen SEP(land), MEP(land), IR und ATPL Credit und dem MCC könnt ihr euch nun bei Airlines bewerben – vorausgesetzt ihr wollt das.

FORDEC
Was möchte ich eigentlich?

FORDEC – Facts, Options, Risks, Decision, Execution, Check

Das beliebteste Akronym, wenn es um die Entscheidungsfindung im Cockpit geht. Doch nicht nur beim Steuern eines Flugzeugs ist es sinnvoll sturkturiert an Entscheidungen zu gehen. Auch ihr solltet euch überlegen, was ihr jetzt eigentlich möchtet.

Für die meisten Flugschüler ist ganz klar: es geht zu einer Airline.

Das ist auch nur zu verständlich, schließlich denken die meisten bei dem Begriff “Pilot” direkt an den Airbus der von Frankfurt nach Mallorca, London oder Los Angeles fliegt. Ehrlicherweise ist die Luftfahrtbranche aber nicht so kalkulierbar, dass man fest planen kann in einem Jahr hier, in zwei Jahren dort und im dritten Jahr auf dem Airbus A380 zu sein. Die Vergangenheit hat gezeigt: es ist eine wachsende, aber auch eine stark schwankende Branche. Das beste Beispiel ist wohl die aktuelle Corona Pandemie.

Was auf den ersten Blick für viele Interessierte abschreckend wirkt, ist aber nicht allzu dramatisch. Denn als Absolventen unseres kombinierten Angebots aus Studium und Pilotenausbildung, seid ihr bestens für die Luftfahrt gewappnet.

Vielleicht möchtet ihr ja stattdessen in die Business Aviation?
Vielleicht habt ihr euer Herz für die Planung entdeckt und möchtet Flugnetzwerke oder Flotten planen?
Vielleicht möchtet ihr zur BFU, dem LBA oder der EASA und so maßgeblich die Zukunft der Luftfahrt mitgestalten?

Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich viele Möglichkeiten ergeben, die man eventuell noch gar nicht im Blick hatte. Fragt doch einfach mal unsere Alumnis, wo die so gelandet (höhö) sind!

Assessments
Bewerbungen

Zugegeben, bis hierhin war es ein weiter Weg. Viel Fleiß und Schweiß, viele Flugstunden und noch mehr Theorie, sowie etliche Prüfungen musstet ihr ablegen um bis hier zu kommen – einem ausgebildeten Berufspiloten. Leider ist jetzt nicht der Zeitpunkt, um sich auszuruhen, auch wenn man den ein oder anderen Meilenstein sicherlich gebührend feiern darf und sollte. Denn jetzt habt ihr euch für einen potenziellen Job – in den meisten Fällen im Cockpit – entschieden. Und dort müsst ihr euch, wie etliche andere BewerberInnen auch, durchsetzen und hervorheben um genommen zu werden.
Je nachdem, wie gerade Angebot und Nachfrage am Jobmarkt sind, geht das mal leichter oder schwieriger.

Im Grunde gliedert sich ein Bewerbungsprozess dabei meistens in die gleichen Schritte, wenn auch manchmal in etwas veränderter Reihenfolge

  1. Eine Bewerbung. Diese erfolgt heutzutage meist online und besteht hauptsächlich aus Angaben zur Person, evtl. einem Anschreiben, evtl. Auszügen aus Flugbuch, Lizenzen und weiteren Dokumenten und einem fliegerischen Lebenslauf. Letzterer ist oftmals sehr unterschiedlich, weil Vorlagen dafür nur schwer zu finden sind. Im Grunde umfasst er neben den standardmäßigen Lebenslauf Angaben auch Daten zur Flugerfahrung (Gesamtflugzeit, Flugzeit auf bestimten Mustern oder Klassen, o.ä.).
  2. Eine grobe Vorselektion mittels Computertests zu den Themen Reaktionsfähigkeit, Konzentration, Auffassungsgabe, Merkfähigkeit, Räumliches Vorstellungsvermögen und fliegerischem Wissen. Dieser Schritt wird je nach durchführendem Unternehmen unterschiedlich genannt (bei Interpersonal “Basic Qualification”, beim DLR “Berufsgrunduntersuchung”). Hier soll festgestellt werden, ob der Bewerber die notwendigen Fähigkeiten mitbringt, um für die jeweilige Airline tätig sein zu können. Auf diesen Schritt kann (und sollte) man sich vorbereiten. Hilfreich dafür sind verschiedene Bücher und vor allem entsprechende Trainingssoftware.
  3. Ein Assessment mit Simulator Screening, Gruppenspielen und/oder Gesprächen mit Psychologen. Nachdem eure grundlegende Qualifikation in der Vorselektion bereits festgestellt wurde, wird jetzt noch einmal genauer nach Soft Skills geschaut. Wie Verhält sich der Bewerber im Team? Wie kommt er mit Herausforderungen in der Cockpit Umgebung klar? Auch hierauf kann man sich natürlich vorbereiten, indem man sich vorab auf dem entsprechenden Simulator noch einmal vorbereitet, bzw. bestimmte Seminare bucht.
  4. Ein Bewerbungsgespräch. Fast ganz zum Schluss kommt ein Bewerbungsgespräch. Das wird öfter auch mal auf die leichte Schulter genommen, weil man die beiden vorangegangenen Schritte, bei denen mehr selektiert wird, schon geschafft hat. Man sollte sich dennoch nicht zu sicher sein und – wie bei jedem Vorstellungsgespräch – nicht unvorbereitet in das Gespräch gehen.
  5. Eine medizinische Untersuchung. Um eure Fähigkeiten als Berufspilot auszuüben, seid ihr natürlich verpflichtet ein Medical Class I aufrechtzuerhalten. Nichtsdestotrotz haben viele Firmen einen eigenen medizinischen Prüfer, der ggf. auch tiefergehende Tests, z.B. Alkohol-/Drogentests, durchführt. Bei den meisten Bewerbern, die bis hier hin gekommen sind, ist das kein Problem.

Diese Tests werden bei größeren Airlines teilweise oder sogar komplett von Drittanbietern übernommen. Die nennenswerten Anbieter dafür sind Interpersonal und das DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt). Diese führen unter anderem die Bewerbungsverfahren für Lufthansa, Lufthansa CityLine, Austrian Airways, Condor, DHL und Co. durch.
Diese Verfahren unterliegen natürlich regelmäßigen Veränderung, deswegen macht euch vorher auf jeden Fall bei unseren Alumnis oder in einschlägigen Foren schlau, was das Thema Vorbereitung angeht!

Type Rating & Fortbildung
On the job

Dann ist es soweit: ihr habt einen Job! Sei es als Pilot oder woanders in der Luftfahrt!

Hier hört das Lernen natürlich nicht auf, man lernt schließlich ein Leben lang. Im spezifischen für die Airliner ist das natürlich das Type Rating, das euch berechtigt ein bestimmtes Muster zu fliegen. Für kleiner Flugzeuge reicht unter Umständen schon eure SEP oder MEP Berechtigung. Ansonsten stehen hier und auch in anderen Bereichen noch etliche weitere Fortbildungskurse auf dem Programm, z.B. CRM (Crew Resource Management), Firefighting oder Dangerous Goods.

An dieser Stelle habt ihr es sicherlich schon festgestellt: die Luftfahrt ist ein spannender Bereich, der allerdings auch einiges an andauernden Überprüfungen und Fortbildungen bereithält. Lasst euch davon nicht unterkriegen! Es gibt immer mehr zu erreichen. Fluglehrer, Type Rating Instructor oder gar Examiner, Ausbildungskapitän oder vielleicht sogar Flottenchef! Mit eurer Ausbildung bei uns seid ihr bestens gewappnet.

Und wer weiß, vielleicht seid ihr ja dann unsere Alumni, die ihr Wissen nur zu gerne an den Nachwuchs weitergeben möchten.

Always happy Landings!

Profiliga
Die kommerzielle Pilotenlizenz

Spätestens mit Beginn der letzten Phase wird es leicht unübersichtlich, was eure Lizenzen und Berechtigungen angeht. Denn für vergleichsweise wenig Stunden (siehe CPL), gibt es mehrere neue Berechtigungen und eine neue Lizenz. Damit verbunden ist auch ein Wechsel von der zugehörigen Landesluftfahrtbehörde zum LBA.

Kein Angst! Was wie wann wohin geschickt werden muss, erklärt euch zum richtigen Zeitpunkt auch unser Team. Ansonsten könnt ihr natürlich auch unsere Alumni fragen, wie es bei ihnen gelaufen ist.

Wenn das bürokratische erledigt ist, ist es dann endlich so weit! Ihr haltet eure CPL in den Händen! Zusammen mit den Berechtigungen SEP(land), MEP(land), IR und ATPL Credit und dem MCC könnt ihr euch nun bei Airlines bewerben – vorausgesetzt ihr wollt das.

FORDEC
Was möchte ich eigentlich?

FORDEC – Facts, Options, Risks, Decision, Execution, Check

Das beliebteste Akronym, wenn es um die Entscheidungsfindung im Cockpit geht. Doch nicht nur beim Steuern eines Flugzeugs ist es sinnvoll sturkturiert an Entscheidungen zu gehen. Auch ihr solltet euch überlegen, was ihr jetzt eigentlich möchtet.

Für die meisten Flugschüler ist ganz klar: es geht zu einer Airline.

Das ist auch nur zu verständlich, schließlich denken die meisten bei dem Begriff “Pilot” direkt an den Airbus der von Frankfurt nach Mallorca, London oder Los Angeles fliegt. Ehrlicherweise ist die Luftfahrtbranche aber nicht so kalkulierbar, dass man fest planen kann in einem Jahr hier, in zwei Jahren dort und im dritten Jahr auf dem Airbus A380 zu sein. Die Vergangenheit hat gezeigt: es ist eine wachsende, aber auch eine stark schwankende Branche. Das beste Beispiel ist wohl die aktuelle Corona Pandemie.

Was auf den ersten Blick für viele Interessierte abschreckend wirkt, ist aber nicht allzu dramatisch. Denn als Absolventen unseres kombinierten Angebots aus Studium und Pilotenausbildung, seid ihr bestens für die Luftfahrt gewappnet.

Vielleicht möchtet ihr ja stattdessen in die Business Aviation?
Vielleicht habt ihr euer Herz für die Planung entdeckt und möchtet Flugnetzwerke oder Flotten planen?
Vielleicht möchtet ihr zur BFU, dem LBA oder der EASA und so maßgeblich die Zukunft der Luftfahrt mitgestalten?

Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich viele Möglichkeiten ergeben, die man eventuell noch gar nicht im Blick hatte. Fragt doch einfach mal unsere Alumnis, wo die so gelandet (höhö) sind!

Assessments
Bewerbungen

Zugegeben, bis hierhin war es ein weiter Weg. Viel Fleiß und Schweiß, viele Flugstunden und noch mehr Theorie, sowie etliche Prüfungen musstet ihr ablegen um bis hier zu kommen – einem ausgebildeten Berufspiloten. Leider ist jetzt nicht der Zeitpunkt, um sich auszuruhen, auch wenn man den ein oder anderen Meilenstein sicherlich gebührend feiern darf und sollte. Denn jetzt habt ihr euch für einen potenziellen Job – in den meisten Fällen im Cockpit – entschieden. Und dort müsst ihr euch, wie etliche andere BewerberInnen auch, durchsetzen und hervorheben um genommen zu werden.
Je nachdem, wie gerade Angebot und Nachfrage am Jobmarkt sind, geht das mal leichter oder schwieriger.

Im Grunde gliedert sich ein Bewerbungsprozess dabei meistens in die gleichen Schritte, wenn auch manchmal in etwas veränderter Reihenfolge

  1. Eine Bewerbung. Diese erfolgt heutzutage meist online und besteht hauptsächlich aus Angaben zur Person, evtl. einem Anschreiben, evtl. Auszügen aus Flugbuch, Lizenzen und weiteren Dokumenten und einem fliegerischen Lebenslauf. Letzterer ist oftmals sehr unterschiedlich, weil Vorlagen dafür nur schwer zu finden sind. Im Grunde umfasst er neben den standardmäßigen Lebenslauf Angaben auch Daten zur Flugerfahrung (Gesamtflugzeit, Flugzeit auf bestimten Mustern oder Klassen, o.ä.).
  2. Eine grobe Vorselektion mittels Computertests zu den Themen Reaktionsfähigkeit, Konzentration, Auffassungsgabe, Merkfähigkeit, Räumliches Vorstellungsvermögen und fliegerischem Wissen. Dieser Schritt wird je nach durchführendem Unternehmen unterschiedlich genannt (bei Interpersonal “Basic Qualification”, beim DLR “Berufsgrunduntersuchung”). Hier soll festgestellt werden, ob der Bewerber die notwendigen Fähigkeiten mitbringt, um für die jeweilige Airline tätig sein zu können. Auf diesen Schritt kann (und sollte) man sich vorbereiten. Hilfreich dafür sind verschiedene Bücher und vor allem entsprechende Trainingssoftware.
  3. Ein Assessment mit Simulator Screening, Gruppenspielen und/oder Gesprächen mit Psychologen. Nachdem eure grundlegende Qualifikation in der Vorselektion bereits festgestellt wurde, wird jetzt noch einmal genauer nach Soft Skills geschaut. Wie Verhält sich der Bewerber im Team? Wie kommt er mit Herausforderungen in der Cockpit Umgebung klar? Auch hierauf kann man sich natürlich vorbereiten, indem man sich vorab auf dem entsprechenden Simulator noch einmal vorbereitet, bzw. bestimmte Seminare bucht.
  4. Ein Bewerbungsgespräch. Fast ganz zum Schluss kommt ein Bewerbungsgespräch. Das wird öfter auch mal auf die leichte Schulter genommen, weil man die beiden vorangegangenen Schritte, bei denen mehr selektiert wird, schon geschafft hat. Man sollte sich dennoch nicht zu sicher sein und – wie bei jedem Vorstellungsgespräch – nicht unvorbereitet in das Gespräch gehen.
  5. Eine medizinische Untersuchung. Um eure Fähigkeiten als Berufspilot auszuüben, seid ihr natürlich verpflichtet ein Medical Class I aufrechtzuerhalten. Nichtsdestotrotz haben viele Firmen einen eigenen medizinischen Prüfer, der ggf. auch tiefergehende Tests, z.B. Alkohol-/Drogentests, durchführt. Bei den meisten Bewerbern, die bis hier hin gekommen sind, ist das kein Problem.

Diese Tests werden bei größeren Airlines teilweise oder sogar komplett von Drittanbietern übernommen. Die nennenswerten Anbieter dafür sind Interpersonal und das DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt). Diese führen unter anderem die Bewerbungsverfahren für Lufthansa, Lufthansa CityLine, Austrian Airways, Condor, DHL und Co. durch.
Diese Verfahren unterliegen natürlich regelmäßigen Veränderung, deswegen macht euch vorher auf jeden Fall bei unseren Alumnis oder in einschlägigen Foren schlau, was das Thema Vorbereitung angeht!

Type Rating & Fortbildung
On the job

Dann ist es soweit: ihr habt einen Job! Sei es als Pilot oder woanders in der Luftfahrt!

Hier hört das Lernen natürlich nicht auf, man lernt schließlich ein Leben lang. Im spezifischen für die Airliner ist das natürlich das Type Rating, das euch berechtigt ein bestimmtes Muster zu fliegen. Für kleiner Flugzeuge reicht unter Umständen schon eure SEP oder MEP Berechtigung. Ansonsten stehen hier und auch in anderen Bereichen noch etliche weitere Fortbildungskurse auf dem Programm, z.B. CRM (Crew Resource Management), Firefighting oder Dangerous Goods.

An dieser Stelle habt ihr es sicherlich schon festgestellt: die Luftfahrt ist ein spannender Bereich, der allerdings auch einiges an andauernden Überprüfungen und Fortbildungen bereithält. Lasst euch davon nicht unterkriegen! Es gibt immer mehr zu erreichen. Fluglehrer, Type Rating Instructor oder gar Examiner, Ausbildungskapitän oder vielleicht sogar Flottenchef! Mit eurer Ausbildung bei uns seid ihr bestens gewappnet.

Und wer weiß, vielleicht seid ihr ja dann unsere Alumni, die ihr Wissen nur zu gerne an den Nachwuchs weitergeben möchten.

Always happy Landings!

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