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Flugausbildung
Studium
PPL

Jeder fängt mal klein an! Das gilt auch für Piloten 

Von unserer Homebase am Flugplatz Worms starten jedes Jahr rund 30 Flugschüler und Flugschülerinnen Ihre Cockpit Karriere mit unsGleich nach Semesterbeginn Ende September geht es für euch das erste Mal in die Luft.
In den rund 45 Stunden PPL Ausbildung lernt Ihr auf unserer modernen Aquila Flotte die Basics rund ums Fliegen unter VFR Bedingungen am Tag.

Dabei sind Piloten echte Allrounder und müssen in vielen Fachgebieten fit sein, um Ihre Passagiere sicher ans Ziel zu bringen. Die Ausbildung deckt daher bereits im PPL ein breites Spektrum an Wissen ab. In den 8 Fachgebieten geht es vor allem um: 

  • Luftrecht 
  • Allgemeine Luftfahrzeugkunde 
  • Flugleistung und Flugplanung 
  • Menschliches Leistungsvermögen 
  • Meteorologie 
  • Navigation 
  • Betriebliche Verfahren 
  • Aerodynamik 

Die Privatpilotenlizenz berechtigt euch dazu einmotorige Kolbenflugzeuge im nicht-gewerblichen Verkehr zu chartern und zu fliegen. Ein halbes Jahr nach Ausbildungsbeginn steht dem Rund- bzw. Ausflug mit Freunden und Familie also nichts mehr im Wege! 

1. Semester

Als einer von rund 500 Studenten steht ihr im Herbst das erste Mal auf dem Campusgelände der Hochschule Worms und beginnt eure akademische Laufbahn!  

Los geht es, ganz traditionell, mit der Begrüßung der Erstsemester. Hier stellen sich der Präsident der Hochschule, die Fachbereichsleiter, Studierendenvertretervor, sodass ihr wisst, an wen ihr euch wenden könnt. Hier trefft ihr auch eure Kommilitonen, die euch auf eurem weiteren Weg begleiten werden. 

Das erste Semester bietet euch eine Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Fächer wie Einführung in die ABWL, Introduction to Economics, Mathematik und Rechnungswesen für Manager bilden die Basis für die späteren Module mit Schwerpunkt Luftverkehr und finden sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch statt.
Die genauen Bestandteile der einzelnen Fächer und Module findet ihr im Modulhandbuch.Das Modulhandbuch der Hochschule findet ihr hier. 

EIAB Beginn der Ausbildung mit der Privatpilotenlizenz
NQ

Da sich die Sichtflugausbildung im ersten Schritt auf das Fliegen am Tag beschränkt hat, lernt Ihr im Anschluss an die PPL das Fliegen unter VFR Bedingungen bei Nacht.
Der Schwerpunkt in den 5 Stunden Nachtflugausbildung liegt im Bereich menschliches Leistungsvermögen. Wie arbeitet das Auge im Dunkeln? Welche optischen Täuschungen entstehen bei Nacht? Welche Punkte eignen sich am besten zum Navigieren? 

Die Nachtflugberechtigung bietet euch also eine höhere Flexibilität in der zeitlichen Planung eurer Flüge und erhöht darüber hinaus eure fliegerischen Fertigkeiten und Qualitäten maßgeblich.  

EIAB Sichtflugausbildung
IR

Nach erfolgreichem Abschluss der PPL und Nachtflugausbildung geht es kurze Zeit später Anfang Mai das erste Mal in die USA.
Während Ihr in der PPL Ausbildung gelernt habt nach Sicht zu startenlanden und zu navigieren, geht es in im Instrument Rating darum, das Flugzeug ohne Sicht nach draußen zu steuern.
In unserer Cessna 172 Flotte mit modernen Glascockpits geht es von unserer Homebase in Venice quer durch Florida. 

Ein paar Eindrücke von der Zeit in Venice gibt es hier.

2. Semester

Im zweiten Semester steht die fliegerische Ausbildung im Vordergrund.
Neben dem Abschluss der ersten Lizenz, der PPL, rückt auch der erst Auslandsaufenthalt und der Beginn der IFR Ausbildung immer näher.
Da wir eng mit der Hochschule zusammenarbeiten und die fliegerische und akademische Ausbildung gut aufeinander abgestimmt sind, werdet ihr hier Hochschulseitig mit nur 2 Vorlesungen etwas entlastet. Konkret geht es um Soft Skills und Business Englisch. 

IR Hourbuilding

Für viele der sicherlich aufregendste Ausbildungsabschnitt. Und das zurecht! 

Um die in den USA erworbene FAA Lizenz später in eine europäische EASA Lizenz umschrieben zu können, müsst ihr ein gewissen Minimum an Flugstunden als verantwortlicher Luftfahrzeugführer (PIC) unter Instrumentenflugbedingungen nachweisen.
Anders als in den bisherigen Ausbildungsabschnitten, in denen Ihr immer mit einem unserer Fluglehrer unterwegs wartfindet das Hour Building in Crews bestehend aus jeweils zwei oder drei Flugschülern statt.
Das besondere daran: die Crews organisieren ihre Flüge völlig selbstständig!
Hier habt ihr die Möglichkeit das umzusetzen, was ihr im ersten USA Aufenthalt gelernt habt. Ihr stellt die Crews zusammen, entscheidet wo es hin geht und vor allem wie ihr am besten und sichersten dorthin kommt.
Wir geben euch in diesem Ausbildungsabschnitt alle Freiheiten, die Ihr braucht um wichtige Erfahrungen für eure Zukunft als verantwortliche Verkehrspiloten zu sammeln. 
So geht es von Venice aus quer durch die USA!  

Ein paar beeindruckende Einblicke in das Hour Building aus vergangenen Jahren gibt es hier. 

3. Semester

Nach dem ersten USA Aufenthalt geht es im dritten Semester mit Marketing, Dienstleistungsproduktion, Statistik und Investition und Finanzierung weiter. Damit werden die Betriebswirtschaftlichen Grundlagen aus den ersten beiden Semestern ausgebaut und wertvolle Grundlagen für Luftfahrtspezifische Fächer in den kommenden Semestern gelegt
Ab hier finden fast alle Vorlesungen auf Englisch statt. 

Direkt im Anschluss geht es wieder zurück in die USA, um in der Hour Building Phase Praxiserfahrung im Flugzeug zu sammeln. 

EIAB IR Hour Building in Venice/USA
Advanced UPRT

Statistisch betrachtet gehört Kontrollverlust mit zu den häufigsten Unfallursachen in der Fliegerei.
Aus diesem Grund beinhaltet die Ausbildung zum Verkehrspiloten eine Vielzahl an Übungen zu diversen Notverfahren. Dazu gehören zum Beispiel Notlandungen, Triebwerksausfälle und Strömungsabrissübungen. Ziel dieser Übungen ist es, den Piloten darin zu schulen, gefährliche Fluglagen rechtzeitig zu erkennen und durch richtiges handeln ungewöhnliche und gefährliche Fluglagen zu verhindern noch bevor sie überhaupt entstehen können. 

Doch wie muss ein Pilot reagieren, wenn er sich bereits in einer solchen “unusual attitude” befindet? 

Mit dem Advanced Upset Prevention and Recovery Training möchten wir euch auf genau diese Situationen vorbereiten.
Ziel ist es, euch Werkzeuge an die Hand zu geben, die es euch ermöglichen, in ungewöhnlichen Fluglagen rechtzeitig die richtigen Gegenmaßnahmen zu treffen um diese schnell und sicher zu beenden.

Dabei geht es nicht nur um fliegerische Fähigkeiten, sondern auch um die physiologischen und psychologischen Aspekte denen ein Pilot in Ausnahmesituationen ausgesetzt ist. 

4. Semester

Zurück aus den USA geht es in Worms im vierten Semester weiter. Hier stehen euch verschiedene Wahlpflichtmodule zur Auswahl. Aus diesen und vielen weiteren Modulen müssen im 4. und 5. Semester insgesamt fünf Module gewählt und belegt werden. Wie man die fünf Module auf die beiden Semester verteilt und welche Module gewählt werden ist jedem Studenten selbst überlassen. 

  • Professional Air Traffic Management 
  • Professional Airport Management 
  • Aviation and Environment 
  • Air Cargo and Logistics Management 
  • Air Transportation Policy and Law 
  • Network Management and Scheduling 
  • Pricing and Revenue Management 
  • Airline Business Models and Strategies 

Damit wird es jetzt auch seitens der Hochschule immer Luftfahrtspezifischer. Traditionell werden im 4. Semester drei Wahlpflichtmodule belegt. Nach der Prüfungsphase Ende Juni Anfang Juli wird es nochmal anstrengend. Statt Semesterferien heißt es hier Seminararbeit schreiben. In Vorbereitung auf die Bachelor Thesis am Ende des Studiums, schreibt ihr während eures Studiums insgesamt zwei Seminararbeiten. Dabei könnt ihr zwischen vorgegebenen Luftfahrtthemen wählen, oder eine eigene Idee entwickeln und bearbeiten.

Dein Weg ins Cockpit - Pilot werden bei der EIAB
5. Semester

Mit drei abgeschlossenen Wahlpflichtmodulen habt ihr im 5. Semester Hochschulseitig wieder etwas Luft. Zusätzlich zum akademischen Teil findet in diesem Zeitraum auch die ATPL Theorie Prüfung beim LBA statt. In insgesamt 14 Fächern wird man in Braunschweig auf Herz und Nieren geprüft. Nach der bestandenen Theorie steht somit auch dem Erwerb der Berufs-, bzw. Verkehrspilotenlizenz nichts mehr im Weg!
Ähnlich wie im 4. Semester, steht auch am Ende des 5. Semesters wieder eine Seminararbeit.  

IR Conversion

Nach bestandener ATPL Theorie geht es nach ein paar anstrengenden Monaten des Lernens endlich wieder ans Fliegen!  

Da ihr eure Instrumentenflugberechtigung in den USA erworben habt, müsst ihr eure FAA Lizenz in eine europäische EASA Lizenz umschreiben.
Da Ihr im Hourbuilding bereits über 50 Stunden Erfahrung als verantwortlicher Luftfahrzeugführer unter Instrumentenflugregeln sammeln konntet, geht es in der Conversion hauptsächlich darum, die wenigen Besonderheiten des europäischen IFR Fliegens kennenzulernen.
Die Conversion umfasst in der Regel nur 1-2 Übungsstunden und einen einstündigen Prüfungsflug.  

6. Semester

Das sechste und somit letzte Semester ist die letzte Hürde, bevor ihr Fluglizenz und den Bachelor of Science in den Händen haltet. Hier wir es nochmal spannend. Besonders das Management Simulation Game – einer dreimonatigen Simulation, bei der Ihr eine eigene virtuelle Airline erfolgreich Managen sollt – bietet eine großartige Möglichkeit, dass bis dato gesammelte Wissen in die Tat umzusetzen.
Ganz traditionell steht auch bei uns am Ende des Studiums die Bachelor Thesis. 

 

MEP Class Rating

Mit dem Multi Engine Class Rating erlangen Ihr die Berechtigung mehrmotorige Kolbenflugzeuge unter VFR Bedingungen zu fliegen. Der größte Unterschied zum einmotorigen Fliegen: mehr Sicherheit durch ein zusätzliches Triebwerk! 

Da sich das grundsätzliche Fliegen nicht ändert, beinhalten die 6 Übungsstunden größtenteils simulierte Notverfahren wie Triebwerksausfälle während des Starts, Single Engine Landungen und Triebwerksausfälle in diversen anderen Flugphasen. 

EIAB Multi Engine Class Rating
CPL

Auch wenn ihr bisher schon viel gelernt habt: mit einer Privatpilotenlizenz dürft ihr nur im nicht-gewerblichen Rahmen fliegen. Das ändert sich mit der CPL – der Commercial Pilot License. 

 Die CPL Ausbildung lässt sich in 3 Abschnitte unterteilen: 

  • 10 Stunden Single Engine VFR
  • 5 Stunden Multi Engine VFR
  • 5 Stunden Multi Engine IFR

Da die CPL Lizenz euch auf das Fliegen im gewerblichen Rahmen vorbereiten soll, legen wir in der Ausbildung viel Wert darauf, dass Ihr auch längere Streckenflüge wirtschaftlich und sicher planen, und die geplante Route unter Einhaltung von Höhe, KursGeschwindigkeit und anderen Parametern so genau wie möglich abfliegen könnt.
Nach Abschluss der erforderlichen Flugstunden, beendet Ihr eure Ausbildung mit dem CPL MEP IR Checkride. 

Zusammen mit der bestandenen ATPL Theorie seit Ihr nun im Besitz der „Frozen ATPL“.
Frozen bedeutet in diesem Kontext, dass die theoretischen Anforderungen an die ATPL Lizenz zwar erfüllt sind, die nötige Flugerfahrung aber noch aussteht. 
Die Frozen ATPL berechtigt euch dennoch zum Führen von Verkehrsflugzeugen im gewerblichen Verkehr als Copilot und wird nach 1500 absolvierten Flugstunden mit einigen anderen Bedingungen automatisch in eine vollwertige ATPL Lizenz umgeschrieben.

EIAB Ausbildung Commercial Pilot License
EIAB Ausbildung Comercial Pilot License

Flugausbildung und Studium

1. Semester

Als einer von rund 500 Studenten steht ihr im Herbst das erste Mal auf dem Campusgelände der Hochschule Worms und beginnt eure akademische Laufbahn!  

Los geht es, ganz traditionell, mit der Begrüßung der Erstsemester. Hier stellen sich der Präsident der Hochschule, die Fachbereichsleiter, Studierendenvertretervor, sodass ihr wisst, an wen ihr euch wenden könnt. Hier trefft ihr auch eure Kommilitonen, die euch auf eurem weiteren Weg begleiten werden. 

Das erste Semester bietet euch eine Einführung in die Betriebswirtschaftslehre. Fächer wie Einführung in die ABWL, Introduction to Economics, Mathematik und Rechnungswesen für Manager bilden die Basis für die späteren Module mit Schwerpunkt Luftverkehr und finden sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch statt.
Die genauen Bestandteile der einzelnen Fächer und Module findet ihr im Modulhandbuch.Das Modulhandbuch der Hochschule findet ihr hier. 

EIAB Beginn der Ausbildung mit der Privatpilotenlizenz
PPL

Jeder fängt mal klein an! Das gilt auch für Piloten 

Von unserer Homebase am Flugplatz Worms starten jedes Jahr rund 30 Flugschüler und Flugschülerinnen Ihre Cockpit Karriere mit unsGleich nach Semesterbeginn Ende September geht es für euch das erste Mal in die Luft.
In den rund 45 Stunden PPL Ausbildung lernt Ihr auf unserer modernen Aquila Flotte die Basics rund ums Fliegen unter VFR Bedingungen am Tag.

Dabei sind Piloten echte Allrounder und müssen in vielen Fachgebieten fit sein, um Ihre Passagiere sicher ans Ziel zu bringen. Die Ausbildung deckt daher bereits im PPL ein breites Spektrum an Wissen ab. In den 8 Fachgebieten geht es vor allem um: 

  • Luftrecht 
  • Allgemeine Luftfahrzeugkunde 
  • Flugleistung und Flugplanung 
  • Menschliches Leistungsvermögen 
  • Meteorologie 
  • Navigation 
  • Betriebliche Verfahren 
  • Aerodynamik 

Die Privatpilotenlizenz berechtigt euch dazu einmotorige Kolbenflugzeuge im nicht-gewerblichen Verkehr zu chartern und zu fliegen. Ein halbes Jahr nach Ausbildungsbeginn steht dem Rund- bzw. Ausflug mit Freunden und Familie also nichts mehr im Wege! 

NQ

Da sich die Sichtflugausbildung im ersten Schritt auf das Fliegen am Tag beschränkt hat, lernt Ihr im Anschluss an die PPL das Fliegen unter VFR Bedingungen bei Nacht.
Der Schwerpunkt in den 5 Stunden Nachtflugausbildung liegt im Bereich menschliches Leistungsvermögen. Wie arbeitet das Auge im Dunkeln? Welche optischen Täuschungen entstehen bei Nacht? Welche Punkte eignen sich am besten zum Navigieren? 

Die Nachtflugberechtigung bietet euch also eine höhere Flexibilität in der zeitlichen Planung eurer Flüge und erhöht darüber hinaus eure fliegerischen Fertigkeiten und Qualitäten maßgeblich.  

EIAB Sichtflugausbildung
2. Semester

Im zweiten Semester steht die fliegerische Ausbildung im Vordergrund.
Neben dem Abschluss der ersten Lizenz, der PPL, rückt auch der erst Auslandsaufenthalt und der Beginn der IFR Ausbildung immer näher.
Da wir eng mit der Hochschule zusammenarbeiten und die fliegerische und akademische Ausbildung gut aufeinander abgestimmt sind, werdet ihr hier Hochschulseitig mit nur 2 Vorlesungen etwas entlastet. Konkret geht es um Soft Skills und Business Englisch. 

IR

Nach erfolgreichem Abschluss der PPL und Nachtflugausbildung geht es kurze Zeit später Anfang Mai das erste Mal in die USA.
Während Ihr in der PPL Ausbildung gelernt habt nach Sicht zu startenlanden und zu navigieren, geht es in im Instrument Rating darum, das Flugzeug ohne Sicht nach draußen zu steuern.
In unserer Cessna 172 Flotte mit modernen Glascockpits geht es von unserer Homebase in Venice quer durch Florida. 

Ein paar Eindrücke von der Zeit in Venice gibt es hier.

3. Semester

Nach dem ersten USA Aufenthalt geht es im dritten Semester mit Marketing, Dienstleistungsproduktion, Statistik und Investition und Finanzierung weiter. Damit werden die Betriebswirtschaftlichen Grundlagen aus den ersten beiden Semestern ausgebaut und wertvolle Grundlagen für Luftfahrtspezifische Fächer in den kommenden Semestern gelegt
Ab hier finden fast alle Vorlesungen auf Englisch statt. 

Direkt im Anschluss geht es wieder zurück in die USA, um in der Hour Building Phase Praxiserfahrung im Flugzeug zu sammeln. 

EIAB IR Hour Building in Venice/USA
IR Hourbuilding

Für viele der sicherlich aufregendste Ausbildungsabschnitt. Und das zurecht! 

Um die in den USA erworbene FAA Lizenz später in eine europäische EASA Lizenz umschrieben zu können, müsst ihr ein gewissen Minimum an Flugstunden als verantwortlicher Luftfahrzeugführer (PIC) unter Instrumentenflugbedingungen nachweisen.
Anders als in den bisherigen Ausbildungsabschnitten, in denen Ihr immer mit einem unserer Fluglehrer unterwegs wartfindet das Hour Building in Crews bestehend aus jeweils zwei oder drei Flugschülern statt.
Das besondere daran: die Crews organisieren ihre Flüge völlig selbstständig!
Hier habt ihr die Möglichkeit das umzusetzen, was ihr im ersten USA Aufenthalt gelernt habt. Ihr stellt die Crews zusammen, entscheidet wo es hin geht und vor allem wie ihr am besten und sichersten dorthin kommt.
Wir geben euch in diesem Ausbildungsabschnitt alle Freiheiten, die Ihr braucht um wichtige Erfahrungen für eure Zukunft als verantwortliche Verkehrspiloten zu sammeln. 
So geht es von Venice aus quer durch die USA!  

Ein paar beeindruckende Einblicke in das Hour Building aus vergangenen Jahren gibt es hier. 

4. Semester

Zurück aus den USA geht es in Worms im vierten Semester weiter. Hier stehen euch verschiedene Wahlpflichtmodule zur Auswahl. Aus diesen und vielen weiteren Modulen müssen im 4. und 5. Semester insgesamt fünf Module gewählt und belegt werden. Wie man die fünf Module auf die beiden Semester verteilt und welche Module gewählt werden ist jedem Studenten selbst überlassen. 

  • Professional Air Traffic Management 
  • Professional Airport Management 
  • Aviation and Environment 
  • Air Cargo and Logistics Management 
  • Air Transportation Policy and Law 
  • Network Management and Scheduling 
  • Pricing and Revenue Management 
  • Airline Business Models and Strategies 

Damit wird es jetzt auch seitens der Hochschule immer Luftfahrtspezifischer. Traditionell werden im 4. Semester drei Wahlpflichtmodule belegt. Nach der Prüfungsphase Ende Juni Anfang Juli wird es nochmal anstrengend. Statt Semesterferien heißt es hier Seminararbeit schreiben. In Vorbereitung auf die Bachelor Thesis am Ende des Studiums, schreibt ihr während eures Studiums insgesamt zwei Seminararbeiten. Dabei könnt ihr zwischen vorgegebenen Luftfahrtthemen wählen, oder eine eigene Idee entwickeln und bearbeiten.

Advanced UPRT

Statistisch betrachtet gehört Kontrollverlust mit zu den häufigsten Unfallursachen in der Fliegerei.
Aus diesem Grund beinhaltet die Ausbildung zum Verkehrspiloten eine Vielzahl an Übungen zu diversen Notverfahren. Dazu gehören zum Beispiel Notlandungen, Triebwerksausfälle und Strömungsabrissübungen. Ziel dieser Übungen ist es, den Piloten darin zu schulen, gefährliche Fluglagen rechtzeitig zu erkennen und durch richtiges handeln ungewöhnliche und gefährliche Fluglagen zu verhindern noch bevor sie überhaupt entstehen können. 

Doch wie muss ein Pilot reagieren, wenn er sich bereits in einer solchen “unusual attitude” befindet? 

Mit dem Advanced Upset Prevention and Recovery Training möchten wir euch auf genau diese Situationen vorbereiten.
Ziel ist es, euch Werkzeuge an die Hand zu geben, die es euch ermöglichen, in ungewöhnlichen Fluglagen rechtzeitig die richtigen Gegenmaßnahmen zu treffen um diese schnell und sicher zu beenden.

Dabei geht es nicht nur um fliegerische Fähigkeiten, sondern auch um die physiologischen und psychologischen Aspekte denen ein Pilot in Ausnahmesituationen ausgesetzt ist. 

Dein Weg ins Cockpit - Pilot werden bei der EIAB
5. Semester

Mit drei abgeschlossenen Wahlpflichtmodulen habt ihr im 5. Semester Hochschulseitig wieder etwas Luft. Zusätzlich zum akademischen Teil findet in diesem Zeitraum auch die ATPL Theorie Prüfung beim LBA statt. In insgesamt 14 Fächern wird man in Braunschweig auf Herz und Nieren geprüft. Nach der bestandenen Theorie steht somit auch dem Erwerb der Berufs-, bzw. Verkehrspilotenlizenz nichts mehr im Weg!
Ähnlich wie im 4. Semester, steht auch am Ende des 5. Semesters wieder eine Seminararbeit.  

6. Semester

Das sechste und somit letzte Semester ist die letzte Hürde, bevor ihr Fluglizenz und den Bachelor of Science in den Händen haltet. Hier wir es nochmal spannend. Besonders das Management Simulation Game – einer dreimonatigen Simulation, bei der Ihr eine eigene virtuelle Airline erfolgreich Managen sollt – bietet eine großartige Möglichkeit, dass bis dato gesammelte Wissen in die Tat umzusetzen.
Ganz traditionell steht auch bei uns am Ende des Studiums die Bachelor Thesis. 

 

IR Conversion

Nach bestandener ATPL Theorie geht es nach ein paar anstrengenden Monaten des Lernens endlich wieder ans Fliegen!  

Da ihr eure Instrumentenflugberechtigung in den USA erworben habt, müsst ihr eure FAA Lizenz in eine europäische EASA Lizenz umschreiben.
Da Ihr im Hourbuilding bereits über 50 Stunden Erfahrung als verantwortlicher Luftfahrzeugführer unter Instrumentenflugregeln sammeln konntet, geht es in der Conversion hauptsächlich darum, die wenigen Besonderheiten des europäischen IFR Fliegens kennenzulernen.
Die Conversion umfasst in der Regel nur 1-2 Übungsstunden und einen einstündigen Prüfungsflug.  

EIAB Ausbildung Commercial Pilot License
MEP Class Rating

Mit dem Multi Engine Class Rating erlangen Ihr die Berechtigung mehrmotorige Kolbenflugzeuge unter VFR Bedingungen zu fliegen. Der größte Unterschied zum einmotorigen Fliegen: mehr Sicherheit durch ein zusätzliches Triebwerk! 

Da sich das grundsätzliche Fliegen nicht ändert, beinhalten die 6 Übungsstunden größtenteils simulierte Notverfahren wie Triebwerksausfälle während des Starts, Single Engine Landungen und Triebwerksausfälle in diversen anderen Flugphasen. 

EIAB Multi Engine Class Rating
CPL

Auch wenn ihr bisher schon viel gelernt habt: mit einer Privatpilotenlizenz dürft ihr nur im nicht-gewerblichen Rahmen fliegen. Das ändert sich mit der CPL – der Commercial Pilot License. 

 Die CPL Ausbildung lässt sich in 3 Abschnitte unterteilen: 

  • 10 Stunden Single Engine VFR
  • 5 Stunden Multi Engine VFR
  • 5 Stunden Multi Engine IFR

Da die CPL Lizenz euch auf das Fliegen im gewerblichen Rahmen vorbereiten soll, legen wir in der Ausbildung viel Wert darauf, dass Ihr auch längere Streckenflüge wirtschaftlich und sicher planen, und die geplante Route unter Einhaltung von Höhe, KursGeschwindigkeit und anderen Parametern so genau wie möglich abfliegen könnt.
Nach Abschluss der erforderlichen Flugstunden, beendet Ihr eure Ausbildung mit dem CPL MEP IR Checkride. 

Zusammen mit der bestandenen ATPL Theorie seit Ihr nun im Besitz der „Frozen ATPL“.
Frozen bedeutet in diesem Kontext, dass die theoretischen Anforderungen an die ATPL Lizenz zwar erfüllt sind, die nötige Flugerfahrung aber noch aussteht. 
Die Frozen ATPL berechtigt euch dennoch zum Führen von Verkehrsflugzeugen im gewerblichen Verkehr als Copilot und wird nach 1500 absolvierten Flugstunden mit einigen anderen Bedingungen automatisch in eine vollwertige ATPL Lizenz umgeschrieben.

EIAB Ausbildung Comercial Pilot License
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